Main Stream Magic im Museum
Probe im Schifffahrtsmuseum in Wörth am Main

 

Alles mal ganz anders...

So eine Überschrift passt in diesen Zeiten zu Allem, wenn man die Freizeit gerne in Gruppen oder in Gemeinschaft verbringt.

Bei mir ist es der Chorgesang „Barbershop“.

Es war eine gefühlte Ewigkeit, doch endlich dürfen wir wieder gemeinsam singen. Zuerst nur draußen und jetzt auch wieder in unserem Übungsraum im Jugend- und Familienzentrum in Erlenbach.

Natürlich mit angemessenem Abstand und einem Hygiene-, Belüftungskonzept. Wir nutzen den Raum wieder für Stimmproben und in kleineren Gruppen zum Üben, denn mit dem ganzen Chor, 22 Chormitglieder, dürfen wir dort noch nicht proben.

Da war dringend eine gute Idee nötig. Und die ließ auch nicht lang auf sich warten.

In 2018 hatten wir mit 2 anderen Chören zusammen ein Konzert im Schifffahrts- und Schiffbaumuseum Wörth am Main. Ja, in einem Museum.

Die Räumlichkeiten des Museums sind genauer gesagt in der ehemaligen St. Wolfgangskirche in Wörth.

Das war damals schon ein ganz besonderes Erlebnis für uns als Chorsänger in diesen Räumlichkeiten zu singen. Und so war die Idee geboren.

Also haben wir bei der Stadt Wörth angefragt, ob wir unsere Chorproben dort abhalten dürfen.

Natürlich unter Vorlage eines Hygienekonzeptes und mit dem nötigen Abstand. Und zu unserer Freude hat die Stadt zugestimmt. Mit einem kleinen Wunsch an uns, dass wir bei Veranstaltungen der Stadt den ein oder anderen Gastauftritt machen. Nichts lieber als das.

Es ist schon ein erhebendes Gefühl in einem so geschichtsträchtigen Ort zu üben.

Für unsere Chorleiterin sind die Proben immer eine Herausforderung. Um einen schnatternden Haufen von Frauen zu Ruhe zu bekommen, benötigt sie unter normalen Umständen schon viel Geduld und Kreativität. In diesem phantastischen Klangkörper ist jedoch jeder Ton, jedes Kichern zu hören und dieses verlangt von uns Sängerinnen noch mehr Ruhe und Disziplin. Gut, dass wir Lüftungspausen einlegen. Die verbringen wir dann draußen und dabei können wir herzhaft schnattern – natürlich mit Abstand und Maske.

Aber all das lohnt sich. Wenn wir dann unsere Lieder singen und ein perfekt gesungener „Dominantseptakkord“ durch das Museum klingt, dann ist das Gänsehautfeeling pur.

Und wir als Chor sind sehr froh, dass wieder erleben zu dürfen.



Autorin: Monika Fischer

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